Grün – was sonst
Zu Beginn der heißen Phase des Kommunalwahlkampfs stellen sich die Kandidatinnen und Kandidaten von Bündnis 90/Die Grünen hier im Westen vor.
Die Grünen treten für den Bezirk Rheinhausen mit folgender Liste an:
- Heinrich Leiße
- Philipp Hummel
- Dragotin Krstinc
- Henrik Leiße
- Hagen Tepper
- Rolf Karling
- Claudia Leiße
Claudia Leiße kandidiert auf dem aussichtsreichen Platz 5 der Grünen Liste für den Rat der Stadt Duisburg.
Mit Hummel, Tepper und Henrik Leiße wollen die Rheinhauser Grünen den Generationswechsel einläuten.
Die Liste für Homberg/Ruhrort/Baerl gestaltet sich folgendermaßen:
- Beatrix Brinskelle
- Matthias Schneider
- Doris Diana Rodenberg
- Dietmar Beckmann
- Sait Keleş
Sait Keleş kandidiert auf Platz 8 der Grünen Ratsliste.
In beiden Teams sind wieder Kandidatinnen und Kandidaten aufgestellt, die in der letzten Ratsperiode schon verschiedene politische Aufgaben übernommen hatten und jetzt ihre Erfahrung mit der Politik vor Ort in den Wahlkampf einbringen.
So stand und steht in beiden Bezirken die Stadtteilentwicklung im Vordergrund. Hierbei fächern sich vielfältige individuelle Aspekte für die einzelnen Stadtteile auf:
- ein Grün- und Freiflächenkonzept verbunden mit einem ökologischen Pflegekataster
- bessere Busverbindungen – auch in den Abendstunden und am Wochenende
- mehr Tempo-30 in den Stadtteilen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität
Der Grüne Ortsverband im Duisburger Westen hat sein Programm in einem Flyer mit 14 Punkten zusammengefasst.
ALTERNATIV, KREATIV, PROGRESSIV
Mehr Bürgerbeteiligung und TransparenzFrühzeitige Bürgeranhörungen zur Stadtteilentwicklung und regelmäßige Bürgerfragestunden in den Bezirksvertretungen gehören für uns zu den unverzichtbaren Bausteinen der Mitwirkung.
Barrierenabbau für Behinderte
Um das Leben für Behinderte in unseren Bezirken zu erleichtern, fordern wir nach wie vor einen verbindlichen Zeitplan zum Abbau von Barrieren z. B. an Bushaltestellen.
Mehr Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche
Ein Ziel ist die Instandhaltung und Sanierung vorhandener Möglich-keiten, aber wünschenswert ist auch die Entwicklung finanzierbarer Alternativkonzepte.
Bessere Angebote für SeniorInnen
Das Leben im Alter muss selbstbestimmt und bezahlbar sein. Wir wollen Projekte zum Mehr-Generationen-Wohnen unterstützen und Konzepte zum Erhalt der Alltagskompetenz entwickeln.
Förderung der Bezirkskultur
Kultur vor Ort muss gestärkt werden: z.B. in den Bezirksbibliotheken oder in bezirklichen Kulturinitiativen wie dem Kom'ma-Theater und dem Künstlerhaus Baerl.
Ausbau des Radwegenetzes
Kurze Wege sind in unseren Bezirken schneller mit dem Rad zurückzulegen. Für den Schulweg ist es ein wichtiges Verkehrsmittel. Dafür brauchen wir ein gut ausgebautes und instand gehaltenes Radwegenetz.
Bessere Busverbindungen für unsere westlichen Stadtteile
Unsere langjährige Forderung nach einem Kundenorientierten Bus- und Bahnverkehr ist immer noch nicht erfüllt. Wir erwarten die Umsetzung des Auftrags an die Verwaltung, ein neues Liniennetz zu erarbeiten mit dem Ziel, das Angebot deutlich zu verbessern - auch in den Abendstunden und an den Wochenenden.
Geschwindigkeitsreduzierung für die Sicherheit
Rückbau überdimensionierter Straßen, Ausweitung der Tempo-30-Zonen und verstärkte Kontrollen, auch an Ampeln, müssen zum Schutz der schwächeren VerkehrsteilnehmerInnen vorangetrieben werden.
Entwicklung zukunftsfähiger Verkehrskonzepte
Die Bürgerforen werden ihre Vorschläge zur Lenkung des Verkehrs in unseren Stadtbezirken einbringen. Diese Ergebnisse müssen in menschen- und umweltschonende Konzepte insbesondere für Baerl, Ruhrort und Rheinhausen integriert werden.
Stadtentwicklung für alle Bürgerinnen und Bürger
Grüne Stadtentwicklung ist nicht nur umwelt- sondern auch sozial-verträglich für alle Menschen, die in Duisburg leben. Auf Grüne Initiative wirken die Bürgerforen nun daran mit! Wir wollen unsere Naherholungsgebiete aufwerten, den Flächenverbrauch stoppen und die Ortsränder schützen.
Erhalt der Grünflächen
Die vorhandenen Grünflächen sollen wo möglich ausgebaut, aber auf alle Fälle erhalten und gepflegt werden. Wir brauchen ein Grün- und Freiflächenkonzept und ein ökologisches Pflegekataster.
Innovative Energiekonzepte
Solaranlage auf dem Dach des Albert-Einstein-Gymnasiums darf keine Einzelmaßnahme bleiben! Die Anwendung moderner Technologien zur Energienutzung, z. B. in Form von Bürgersolaranlagen und im Energie effizienten Siedlungsbau, machen unsere Stadt fit für die Zukunft.
Denkmalschutz
Die für unsere Bezirke schützenswerten Objekte müssen erhalten und gepflegt und einer dauerhaften Nutzung zugeführt werden. Denkmalschutz und Klimaschutz müssen gleichzeitig möglich sein!
Mehr Macht den Bezirksvertretungen
Wir fordern weiterhin eine ernsthafte Mitsprachemöglichkeit vor Ort z.B. durch eine verbesserte Ausstattung mit Finanzmitteln zur eigenen Verwendung und damit die Stärkung der Dezentralisierung.
