Masterplan Ruhrort – Die Bürgerinnen und Bürger nun wirklich einbeziehen

Die Bürgerinnen und Bürger in Ruhrort müssen nach den Vorstellungen der Grünen  frühzeitiger und kontinuierlicher an Planungen  beteiligt werden. Die Grünen begrüßen die Ideen im Masterplan-Ruhrort, soweit sie jetzt von Haniel und der Gebag für die Öffentlichkeit  vorgestellt wurden, kritisieren aber, dass die RuhrorterInnen trotz mehrerer Anfragen vorab keine Informationen bekommen konnten und auch jetzt nur aus Zeitungen von der Planung hätten erfahren dürfen.

Matthias Schneider, Direktkandidat der Grünen aus Ruhrort für den Rat der Stadt:  „Insbesondere die Verringerung des Schwerlastverkehrs durch Ruhrort, die Belebung der Plätze , das Anpflanzen von Bäumen  für die Promenaden und die Förderung von neuen kulturellen Einrichtungen in Ruhrort sind Ideen, die auch von den RuhrorterInnen  vielfältig  vorgetragen worden sind". Und es sei sehr zu begrüßen, dass finanzielle Mittel für solche Konzepte zur Verfügung gestellt werden konnten. Doch sei eben auch die Frage, wie diese ersten konkreten Pläne nun entwickelt worden seien. „Weder das  Bürgerforum  der Stadt in Ruhrort, noch die BezirksvertreterInnen sind bislang adäquat daran beteiligt worden.", so Schneider.

Beatrix Brinskelle, die die Grünen in der Bezirksvertretung als Fraktionssprecherin vertritt, dazu: „Die Diskussion über ein Verkehrskonzept in Ruhrort ist versackt. Da hat man die vielen Vorschläge der BürgerInnen in den Akten liegen gelassen". Die Grünen im Stadtteil und im Bezirk schlagen nun vor, ab sofort das Bürgerforum, den Bürgerverein, die Lokalpolitik und andere lokale Verbände direkt an den Diskussionen zu beteiligen. Die politisch Interessierten vor Ort sollten die Möglichkeit haben, frühzeitig ihre Vorschläge mit einzubringen und Konzepte der externen Planungsbüros mit  zu beeinflussen.
Dazu sei als erstes der Vorschlag, den Masterplan an einem öffentlich zugänglichen Ort in Ruhrort auszustellen, genannt.

 „Bürgerbeteiligung im 21. Jahrhundert muss im Dialog stattfinden. Fertige Konzepte schaffen Fakten, die dann für die Menschen vor Ort schwer zu korrigieren sind", so Matthias Schneider.


Kontakt und weitere Information unter www.grueneduisburg-west.de

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